ADHS - Informationen
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ADHS - das Syndrom der Extreme Über ADHS gibt es viele Gerüchte, Mythen und Vorurteile. ADHS - zu allen Zeiten beobachtet Die Bezeichnung „Aufmerksamkeits- Defizit/ Hyperaktivitätsstörung“ steht für einen beobachtbaren „Wahrnehmungs- und Reaktionsstil“, der schon in allen Epochen der Menschheit vorhanden war. |
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Aussagen von Eltern betroffener Kindern:
| Mein Kind ist oft "nicht von dieser Welt", trödelt bei Routine-Aufgaben, wird langsamer, wenn es hektisch wird, weil wir es eilig haben. | Mein Kind hat oft Probleme, auf Nachfrage sofort flüssig zu erzählen. "Wie war's in der Schule?" - "Gut." "Und die Mathe-Arbeit?" - Hm..." | |
| Mein Kind hat Umstellungs- / Umorientierungsprobleme. "Geh' bitte vor dem Essen noch Mineralwasser holen." - "Gleich." | Mein Kind kann schlecht aus Erfahrungen lernen, ist schnell beleidigt, weint rasch, hat oft vergessen, was es sagen will. "Ich weiß es, Mama, aber mein Kopf findet es gerade nicht." Marco (9) | |
| Mein Kind kann sehr hilfsbereit sein, ist sehr tierlieb und zeigt bei Eigeninteresse viel Fantasie, Konzentration und Ausdauer - aber eben nur dann. | "Einen Roboter zusammenbauen oder etwas programmieren kann er stundenlang - hochkonzentriert, und sitzt dabei still. Aber die paar Minuten beim Essen sitzen bleiben kann er nicht, kaum sitzt er, fällt ihm ein, dass er auf die Toilette muss!" Der Vater eines 11jährigen | |
| Wenn ich ungeduldig oder genervt bin, dann habe ich oft das Gefühl, ich könnte auch mit einer Parkuhr reden, denn ich "erreiche" mein Kind irgendwie gar nicht. |
Krankheit oder Störung
Die Ergebnisse der aktuellen, seriösen wissenschaftlichen Forschung belegen, dass ADHS eine valide Diagnose ist und ererbt wird. ADHS ist eine Störung der Selbstregulation durch eine mangelhafte Ausreifung der Fähigkeit z.B, eine voreilige Reaktion abstoppen zu können – nach Ablenkung wieder mühelos zur Tätigkeit zurück zu finden – es entsteht z.B. keine Planungs- und Problemlösefähigkeit wie bei der jeweiligen Altersgruppe der Durchschnittsbevölkerung in Vergleich durch Hirnreifung. Ein inneres Gefühl für Zeit und Zeitverlauf entsteht nicht, auf Erfahrung kann nur unzureichend zurückgegriffen werden.



